Ich bin an Ihrer Seite
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Ein Artikel über unsere Mitarbeiterin Marisa Paramonow

Frau Niemann von der Kreiszeitung besuchte uns in der letzen Woche und interviewte Marisa Paramonow. Wir bedanken uns herzlich für den schönen Text!

Das ist ja kaum zu glauben....!

Silke Ahrens zu Gast im NDR! In der Sendung Kaum zu glauben versucht das Team von Bernhard Hoëcker, Hubertus Meyer-Burck­hardt, Stephanie Stumph und Jörg Pilawa Geschichten, Fähigkeiten oder skurrile Dinge aus dem Leben der Gäste zu erraten. Unsere Selbstbau-Sarg-Geschichte ist gar nicht so einfach zu durchschauen! Den unten stehenden Link anklicken und ab Minute 31:27 können Sie sehen, wie unser Do-It-Yourself-Sarg beim Publikum und beim Rateteam so ankommt...!

Wir sagen DANKE!

Wir bedanken und ganz herzlich bei allen, die mit uns unser

10 Jähriges Firmenjubiläum gefeiert haben!

 

Es war ein buntes, vielseitiges und freudiges Wochenende mit vielen Gästen, guten Gesprächen, einer wunderbaren Ausstellung, einem beeindruckenden Theaterstück und leckerem Essen und Trinken! Danke an alle, die zu Gast waren, Danke an alle Redner und für die berührenden Wortbeiträge, Danke für die Musik, Danke an alle Helfer und Menschen, die im Hintergrund so fleißig mit angefaßt haben!

 

Unser Team freut sich auf viele weitere Jahre an Ihrer und Eurer Seite.

10 Jahre Abschied Bestattungen!

Wir feiern Jubiläum und laden Sie und Euch herzlich ein!

 

Samstag, 23. Juni 2018 18 Uhr


Wir präsentieren das Theaterstück "Bis zum letzten Augenblick"


Ort: Domgemeindezentrum Verden, Lugenstein 10 -12
Beginn: 18 Uhr
Dauer: 70 Min.,

anschließend laden wir zum Gespräch mit der Künstlerin bei alkoholfreien Cocktails ein.
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro
Vorverkauf bei der Buchhandlung Vielseitig, bei Abschied Bestattungen und an der Abendkasse

 

Sonntag, 24. Juni 2018 11– 15 Uhr


Tag der offenen Tür

 

Ab 11 wird es eine Begrüßung durch den Bürgermeister und diverse Redner geben. Anschließend laden wir zu Musik, Speis und Trank und bunten Ständen ein. Wir freuen uns auf Sie!

Abschied Bestattungen hat mitgestaltet: Hospiz- und Palliativfachtagung im Landkreis Diepholz

Am Wochenende 20./21.04.2018 fand in Twistringen die 2. Hospiz- und Palliativfachtagung statt. Es wurde ein großartiges Programm geboten: Vorträge, Diskussionen, Workshops, Informationsstände. Unsere Mitarbeiterin Marisa Paramonow war dabei und gestaltete für den Fachtag den "Raum des Abschieds". An verschiedenen Stationen durfte geschaut, gelesen, gelauscht werden: vorgestellt wurden Bestattungs- und Abschiedsrituale aus verschiedenen Religionen und Kulturen. Zu sehen gab es z.b. die figürlichen Särge der Ga, ein Volk aus Ghana, die ihre Verstorbenen in Särgen beerdigen, die Auskunft über Beruf oder Passion des Verstorbenen geben (ein Fischer wird z.B. in einem Fisch bestattet, ein Handwerker in einem Werkzeug-Sarg) Im Hinduismus gilt Varanasi als heiligste Stadt am Ganges, hier werden die Verstorbenen in der Öffentlichkeit verbrannt und ihre Asche in das heilige Gewässer gestreut. In Mexiko feiern jedes Jahr tausende Menschen den Dia de los Muertos, den Tag der Toten: ein buntes Straßenfest mit Totenköpfen aus Zuckerguß, Masken, Blumen und Musik. Diese und viele weitere Geschichten und Traditionen gab es zu erkunden. Hier eine kleine Fotogalerie und Eindrücke:

Unser Selbstbau-Sarg Projekt

Wir hatten Besuch von zwei Fernseh-Teams, die je einen Workshop-Abend zum Selbstbau-Sarg begleitet haben. Wir freuen uns sehr, über das große Feedback und die positiven Kommentare, die uns dazu erreichen! Am 04. und 05. Mai stellen wir unseren Selbstbau-Sarg auf der Messe Leben und Tod in Bremen vor!

Der Beitrag von Buten und Binnen:

Der Beitrag von Hallo Niedersachsen:

Neuer Veranstaltungsflyer für das 1. Halbjahr 2018

Veranstaltungen Abschied Bestattungen im 1. Halbjahr 2018
Wir freuen uns den neuen Veranstaltungsflyer zeigen zu dürfen! Wir laden in den nächsten Monaten wieder zu vielen spannenden Veranstaltungen, Workshops und Gesprächen ein. Wir freuen uns auf Sie!
Hier können Sie unseren neuen Flyer downloaden
Veranstaltungen 2018 - 1.HJ.pdf
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Unsere Veranstaltung "Digitales Erbe"

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern, die am 15. November bei unserer Veranstaltung zum Thema "digitales Erbe" waren und so spannende und interessierte Fragen stellten! Ein schöner Abend mit viel Input, Informationen und Austausch. Wir bedanken uns außerdem für den sehr netten Artikel in den Verdener Nachrichten!

Fachtag Sterneneltern in Achim

Am Samstag den 21. Oktober war unsere Mitarbeiterin Marisa Paramonow beim Fachtag Sterneneltern in Achim mit dabei! Wir danken Steffi Gebers von den Sterneneltern Achim ganz herzlich für die Einladung und die Möglichkeit, an unserem kleinen Stand mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen.
Die Begleitung von Sternenkind-Eltern liegt uns sehr am Herzen. Wenn Sie Fragen zur Gestaltung eines Abschieds und Bestattung eines Sternenkinds haben, rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns. Unsere Mitarbeiterin Marisa Paramonow bietet in Bremen außerdem eine Trauergruppe für Sternenkind-Eltern an.

Artikel über unseren Workshop-Abend zum Selbstbausarg

Am Dienstag Abend begrüßten Silke Ahrens und Henning Rutsatz die interessierten Teilnehmer um unseren Selbstbau-Sarg vorzustellen und gemeinsam zu werkeln und ins Gespräch zu kommen. Ein spannender Abend! Hier finden Sie einen Link zum Artikel in der Kreiszeitung.

Unser Veranstaltungsflyer zum Download

Flyer Veranstaltungen Abschied Bestattun
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Neue Veranstaltungen für das 2. Halbjahr 2017!

Ab sofort sind unsere Veranstaltungstermine für das 2. Halbjahr 2017 online! Der neue Flyer mit allen Terminen und Informationen zu den Veranstaltungen wird bald an den üblichen Stellen ausliegen oder kann kostenlos bei uns angefordert werden. Wer bis dahin schon einmal erfahren möchte, was wir bis Dezember anbieten, findet alle Termine und Infos hier auf der Website unter "Termine Veranstaltungen".

Digitales Erbe

Im Mai besuchte uns Birgit Janetzky, eine Expertin zum Thema Digitaler Nachlass. Wir verbrachten einen interessanten und informationsreichen Seminartag und freuen uns, nun auch in unseren Vorsorge Gesprächen über Digitales Erbe informieren zu können.

 

Für fast alle Deutschen gehört das Internet zum Alltag, die wenigstens machen sich aber Gedanken darum, was mit Ihren Daten und Konten geschieht, wenn sie sterben. Auf den ersten Blick denkt man da vielleicht nur an den Facebook Account oder das Email Konto. Aber wir wickeln unsere Bankgeschäfte online ab, shoppen im Internet, ersteigern Artikel, spielen auf kostenpflichtigen Portalen, gehen auf Partnersuche, suchen Autos oder Immobilien, geben Kleinanzeigen auf, abonnieren TV Programme. Schon zu Lebzeiten kann man den Überblick über die zahlreichen Konten verlieren. Im Todesfall stehen die Angehörigen dann vor einer kaum zu lösenden Aufgabe: wie bekomme ich Zugang zu den zahlreichen Accounts? Was passiert mit ggf. vorhandenen Guthaben?
Wir möchten den Blick dafür schärfen, diesem Thema besonderes Augenmerk zu schenken. In unseren Vorsorge Gesprächen möchten wir einige wichtige Tipps vermitteln, so dass man schon zu Lebzeiten für seinen Digitalen Nachlass sorgt.

Sie fragen - Wir antworten

Auf der diesjährigen Gewerbeschau konnten uns die Besucher Fragen stellen, in dem sie all das, was sie gerne von uns wissen wollen, auf kleine Briefe schreiben und an unseren Ritualbaum hängen. Heute beantwortet das Team von Abschied Bestattung die Fragen und wir bedanken uns herzlich für das große Interesse und die interessanten Nachfragen!

 

Oma und Enkelin:

 

„Was kann ich noch für Oma tun, wenn sie gestorben ist?“

 

Silke Ahrens:

 

Wenn ein Mensch gestorben ist, wollen wir ihn vielleicht noch einmal sehen und berühren. Es ist möglich noch etwas in den Sarg zu legen: ein Foto, einen Text oder vielleicht einen Brief? Ein Stofftier?

Möglich ist es auch den Sarg, die Urne zu bemalen oder zu beschreiben. Bei der Trauerfeier kann ein Gedicht vorgelesen werden, es kann eine Kerze angezündet werden..

Auch nach dem Tod eines geliebten Menschen kann man noch mit ihm reden und sich vielleicht Rat holen.

 

 

"Wie kann ich meinen verstorbenen Mann treffen?"

Marisa Paramonow:

 

Ich als Trauerbegleiterin glaube, dass wir unsere Liebsten bei uns tragen. „Treffen“, das heißt für mich, mit dem anderen zu reden, sich innig verbunden zu fühlen, in gewissen Situationen ganz besonders an den anderen zu denken. Und all dies kann ich mit meinen Liebsten tun, auch wenn sie auf dieser Welt körperlich nicht mehr bei mir sind. Man kann ein besonderes Ritual daraus machen, einen Brief an den Verstorbenen zu schreiben, diesen zur Grabstelle bringen oder ihn mit einer kleinen Zeremonie verbrennen und durch die Flammen in den Himmel schicken. Es kann ein Tagebuch angefangen werden, in dem die Gedanken für den anderen aufgeschrieben werden. Und es darf genauso laut gesprochen werden. Man kann sich bewusst Zeit nehmen, um an der Grabstelle zu verweilen und die neusten Dinge zu berichten. Es darf auch im Alltag kleine Rituale geben, z.B. morgens eine Kerze vor einem Foto anzünden und dem anderen einen guten Morgen wünschen.
Durch all die gemeinsamen Erinnerungen lebt der andere in uns weiter und so wird es immer wieder Situationen geben, in denen wir auf unsere Liebsten treffen. Ich muss immer schmunzeln, wenn im April der erste Löwenzahn blüht und ich meine liebe Oma ganz nah vor mir sehe, wie sie schimpft: „diese Kihschisser überall“ (Nie wieder habe ich Jemanden kennengelernt, der sich über diese schönen und nützlichen Blumen so aufregen und als „Unkraut“ verunglimpfen kann wie sie;-) ) Viele kennen das Gefühl gewiss, in dem man sich sicher ist, dass der andere gerade nah bei einem ist und einen begleitet.
Die verschiedenen Religionen haben ihre individuellen Vorstellungen vom Leben nach dem Tod. Im Christentum glaubt man an die Auferstehung, im Islam ist die Seele des Menschen unsterblich. Im Buddhismus und Hinduismus glauben die Menschen an Reinkarnation, der Tod bedeutet hier nicht Verzweiflung sondern Befreiung, Übergang von einer alten in eine neue Existenz. Eine besondere Beziehung zu ihren Verstorbenen haben die Swanen, ein georgisches Bergvolk aus dem Kaukasus. Bei ihnen ist der Tod lediglich durch eine „dünne Wand“ vom Leben getrennt. Sie glauben, dass Ihre verstorbenen Angehörigen sich um das Seelenheil der noch Lebenden kümmern. Ebenso kümmern sich die Familien um das Seelenheil ihrer Verstorbenen. Diese „Wand-Metapher“ lässt sich besonders gut an den swanischen Sakralbauten ablesen. Auf den Innenwändern vieler swanischer Kirchen sind - wie in anderen Religionen auch üblich - Heilige zu sehen, wohingegen auf der Außenseite weltliche Persönlichkeiten - wie z. B. Könige - abgebildet sind. Gottesdienste werden in Swaneti zumeist außen an der Kirche abgehalten, statt in ihr. Der Raum innerhalb der Kirche ist den Seelen der Verstorbenen vorbehalten. Der Höhepunkt der Erinnerung an die Verstorbenen und die Ehrung derer Seelen ist das jährlich stattfindende Lipanali-Fest.

 

Ich glaube, dass es nur wichtig ist, seinen eigenen Weg zu finden, um seine Lieben bei sich zu tragen und in den neuen Lebensabschnitt zu integrieren.

 

 

"Dürfen in Deutschland 2 Tote in einem, natürlich breiteren, Sarg bestattet/verbrannt  werden?"

 

Henning Rutsatz:

 

So schön die Idee auch ist, die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Menschen gleichzeitig sterben ist glücklicherweise sehr gering.

Nach unserer Recherche ist es durch die Landesbestattungsgesetze und die Friedhofssatzungen ausgeschlossen, dass zwei Personen in einem Sarg liegen.
Ein doppelt-breiter Sarg würde außerdem nicht verbrannt werden können.
Das Krematorium Verden verfügt z.B. über einen besonderen „Überbreite-Ofen“, in dem ein Sarg von 98 cm Breite verbrannt werden kann. Für einen Sarg in doppelter Breite, wäre aber auch dieser Ofen zu klein.

Es gibt die Ausnahmeregel, nach der eine Mutter mit ihrem Kind gemeinsam in einem Sarg bestattet oder verbrannt werden darf, wenn die Mutter z.B. mit dem Kind bei der Geburt verstirbt oder mit ihrem Kleinkind tödlich verunglückt.
Verstirbt ein Ehepaar kurz hintereinander, so ist es möglich, parallel verbrannt zu werden. Das Krematorium Verden ermöglicht dies zum Beispiel indem die Verstorbenen in nebeneinander stehenden Öfen gleichzeitig eingeäschert werden.

 

 

"Wie geht man auf Menschen zu, wo gerade Jemand gestorben ist?

Oder lieber in Ruhe lassen?"

 

Marisa Paramonow:

 

Menschen in Trauer bitten von sich aus selten um Hilfe. Sie möchten sich den anderen „nicht zumuten“ oder zur Last fallen. Doch nur weil der Trauernde schweigt, heißt dies nicht, dass er oder sie keinen Beistand möchte! Werden Sie als Freund, Kollege oder Nachbar aktiv. Es ist überhaupt nicht nötig „die perfekten Worte“ zu finden. Sie können Ihre Sprachlosigkeit äußern, sagen Sie „ich weiß gar nicht was ich sagen soll, du hast mein tiefes Beileid und ich werde einfach für dich da sein.“ Es kommt nicht auf die richtigen Worte an, sondern darauf, zu zeigen, dass man da ist, dass man den Trauernden wahrnimmt, begleitet und mit ihm diese schwere Zeit aushält.

 

Es kann auch hilfreich sein, organisatorische Dinge in die Hand zu nehmen. Oft sind viele Formalitäten und Erledigungen nach einem Todesfall zu klären – gibt es da etwas, das Sie übernehmen können? Oder fragen Sie ihren Freund „wann hast du das letzte Mal etwas gegessen?“ Kochen Sie für ihn oder die Angehörigen etwas, helfen Sie mit dem Abwasch oder im Haushalt. All diese Kleinigkeiten können entlastend sein und zeigen, dass Sie da sind.

 

Sollte der Trauernde klar äußern, dass er/ sie allein sein möchte, ist dies natürlich genauso zu berücksichtigen. Vergessen Sie ihn/ sie nur nicht. Lassen Sie ein paar Tage verstreichen und suchen Sie wieder Kontakt.

 

Liegt der Trauerfall schon etwas zurück kann es wichtig sein, ein offenes Ohr anzubieten. Viele Trauernde haben Angst, dass ihr Verstorbener in Vergessenheit gerät, da nach der Bestattung und den ersten Wochen alle wieder ihrem Alltag nachgehen und sie mit ihrer Trauer alleine sind. Viele Menschen denken, dass es dem Trauernden weh tut, wenn der Name des Verstorbenen fällt und vermeiden sogar das Sprechen über ihn. Wenn man aber Jemanden verloren hat, so möchte man sich häufig gerne erinnern! Erinnern Sie sich zusammen! Es dürfen Tränen fließen, es darf gelacht werden… zeigen Sie Ihrem Freund, dass er in seiner Trauer nicht alleine ist, dass er „alles darf“ und er mit Ihnen jederzeit über seinen Verstorbenen erzählen kann.

 

 

"Was kostet ein Vorsorgegespräch bei Ihnen?"

 

Silke Ahrens:

 

Bei uns gibt es drei Sorten der Vorsorge:

 

Beratungsgespräch. Dies beinhaltet nur die Beratung und enthält keinen Kostenplan und wird auch nicht notiert. Kostenfrei, nicht am Telefon, wir treffen uns in unseren Räumen hier in Holtum zum Gespräch.

Vorsorgegespräch: Dies beinhaltet ein Gespräch und das Gesprächsprotokoll das zugesandt wird und dann bei uns hinterlegt und aufgefunden werden kann.

Kosten: 50 €. Das Gespräch darf gerne hier bei uns sein, wir kommen aber auch gerne zu Ihnen. Bei einer größeren Entfernung entsteht eine Fahrtkostenpauschale.

Vorsorgegespräch + Beratung und Anlegen einer Sterbegeldversicherung:

Kosten: 50 €. Dies beinhaltet das Vorsorgegespräch, wie eben beschrieben, und eine Beratung zur Durchführung der Versicherung mit unserem Versicherungspartner.

 

 

"Was kann nach meinem Tod aus mir gemacht werden? Z.B ein Diamant-…?

Was bieten Sie an?"

 

Henning Rutsatz:

 

Asche in einem Schmuckstück:

Wir bieten an, einen kleinen Teil der Asche in einem Schmuckstein einzuschließen. Die Firma Nano Solutions, über die wir die Stücke beziehen, bietet eine große Auswahl an: Die Schmucksteine, Anhänger oder Handschmeichler verfügen über kleine Kammern, in der die Asche eingeschlossen wird. Durch einen speziellen Mechanismus wird der Inhalt fest eingeschlossen, der Verschluss ist dann nicht mehr zu lösen. Ebenso ist es möglich ein "Fingerprint Schmuckstück" zu erwerben. Hierei wird der Finderabdruck des Verstorbenen genommen und in ein Schmuckstück, z.B. in einen Anhänger gefasst.

 

weitere Informationen finden Sie unter: www.nanogermany.de

 

 

„Diamantbestattung"

 

Der Begriff „Diamantbestattung“ bedeutet, dass aus einem kleinen Teil der Asche des Verstorbenen ein Diamantstein gewonnen wird. Der größte Teil der Asche wird beigesetzt.

 

Aus dem entnommenen Teil werden in einem Transformationsprozess die amorphen Kohlenstoffe von der Kremationsasche getrennt. Je nach Fertigungsverfahren müssen dem Kohlenstoff Zusätze beigemischt werden. Die extrahierten Kohlenstoffe werden dann für einen Zeitraum von bis zu 2 Monaten unter sehr hohem Druck und Temperatur gepresst. Die Kohlenstoffe verwandeln sich in dieser Zeit langsam in Diamant-Kristalle um. Der dabei gezüchtete Rohdiamant kann dann, nach Wunsch der Hinterbliebenen, zu unterschiedlichen Formen geschliffen werden. So kann der Erinnerungsdiamant die bekannte Diamantform erhalten, aber auch zum Beispiel in Ovalform oder in Form eines Herzens geschliffen werden. Es können auch mehrere Diamanten aus der Asche der Verstorbenen geformt werden, um somit allen nahen Angehörigen einen Diamanten zu überlassen. Jeder Diamant ist ein Unikat. Mal ist er eher weiß, mal eher bläulich gefärbt. Der günstigste Diamant mit ca. 0,4 Karat kostet ungefähr 5000,- Euro, für einen Einkaräter muss man über 13.000,- Euro bezahlen.

 

Weiter Informationen finden Sie unter: http://www.algordanza.com/de/

 

 

"Wann ist das nächste Gedenkbrett malen?"

 

Silke Ahrens:

 

Zwei mal im Jahr bieten wir das Malen eines Gedenkbrettes zu Ehren eines Verstorbenen an.

Der nächste Termin ist am: Sonntag, 15. Oktober 2017 von 11-18 Uhr. Weiteres unter www.gedenkbrett.de

 

 

 

"Außergewöhnliche Musikwünsche? Muss ich sie vorher aufnehmen? Musikvorschläge?"

 

Henning Rutsatz:

 

Es ist gut, seine Wünsche für die eigene Beerdigung mit seinen Angehörigen zu Lebzeiten zu besprechen. Dazu gehören auch die Musikwünsche. Die Musik als CD oder auf einem anderen Ton- oder Datenträger zu hinterlegen ist sinnvoll. Es reicht aber auch aus, sie nur zu benennen, denn als Bestatter können wir auch auf ein großes Archiv zurückgreifen und Wünsche möglich machen. Die Musik wird dann von uns während der Trauerfeier abgespielt. Ob Sie sich klassische Musik, Rock, Jazz, Metal oder Oldies wünschen – es darf alles gespielt werden!

 

 

"Wenn ich das Thema „Tod und Abschied“ im Kindergarten besprechen möchte: Wie baue ich es auf ? Welcher Weg ist erprobt und kann gegangen werden?"

 

Silke Ahrens:

 

Meine Erfahrung zeigt, dass es gut ist, ein Projekt („Wir beerdigen Anton, die Maus.“) anzubieten. Stationen sind dann: Vorstellung auf einer DB, auf einem Elternabend, „Wir beerdigen Anton, die kleine Stoffmaus“ als Ritualerfahrung mit den Kindern. Insgesamt drei Termine mit etwa 6 Stunden.

Anschließend kann das Vorlesen von Bilderbüchern und das Nutzen von jeglichem Abschied (z.B. wenn ein Käfer, eine Fliege, eine Hummel tot gefunden wird) vertiefen. So kann auf dem Kita- Gelände ein kleiner „Friedhof“ entstehen. Mit persönlich ist es wichtig, nicht nur den Tod eines geliebten Menschen im Auge zu haben, sondern auch Situationen wie die Trennung oder Scheidung der Eltern, das Verabschieden eines Freundes oder den Abschied von einem Haustier mitzubedenken.

 

 

"Bist du oft traurig bei deiner Arbeit?"

 

Marisa Paramonow:

 

Es gibt Momente, in denen mich die Geschichte einer Person oder einer Familie besonders bewegt oder sogar und traurig macht. Ich denke, dass ich mich auch immer ein Stück weit „mit-bewegen“ lassen möchte, denn auf diese Weise kann ich gut begleiten, die Wünsche und Sorgen der Angehörigen verstehen und gemeinsam mit Ihnen einen für sie stimmigen und schönen Abschied gestalten. Aber ich gehe fast immer mit einem Lächeln nach Hause! Denn das, was in unserer Arbeit im Vordergrund steht, ist das Begleiten und die Begegnung mit Menschen, und dies macht mir große Freude! Der Bestatterberuf ist vielfältig, bewegend und interessant – wie im Leben liegen Trauer und Freude, Lachen und Schmerz ganz dicht beieinander, und gerade dies erfüllt den Beruf mit viel Leben, mit viel Freude.

 

 

Dieser schöne Zettel hing ebenfalls an unserem Baum: (Vielen Dank für die motivierenden und schönen Worte!)

 

Keine Frage, nur ein Kommentar: Ein toller Trend! Zurück zu den Wurzeln der Bestattungskultur: mehr Zeit für Trauer, mit anfassen!, Rituale pflegen, Familie und Kinder mit einbeziehen. Weiter so!!!

 

GSG Gewerbeschau 2017 - Wir sagen Danke!

Wir sagen DANKE!
Die diesjährige GSG Gewerbeschau in Weitzmühlen war für uns ein toller Erfolg! Wir bedanken uns für das große Interesse, die netten und vielfältigen Gespräche und das Mitmachen beim Zusammenbauen und Gestalten unseres Selbstbau-Sargs! Alle Fragen, die Sie uns an den Ritualbaum gehängt haben, werden morgen hier und auf unserer Facebook-Seite beantwortet!

Am kommenden Wochenende: Gewerbeschau in Weitzmühlen!

Wir freuen uns auf die diesjährige Gewerbeschau am 22.04. und 23.04. und laden herzlich dazu ein, an unserem Stand vorbeizuschauen!

 

Wir werden in diesem Jahr etwas Besonderes präsentieren: Den Selbstbau-Sarg!

Was sich auf den ersten Blick anhören mag wie eine Ikea-Idee, ist für viele Trauernde eine tatsächliche Hilfe. Die Bestattung seiner Lieben mitzugestalten ist für viele Menschen ein wichtiger Punkt in Ihrer Trauerarbeit. Sich einzubringen, eigene Ideen umzusetzen und „ins Tun zu kommen“ kann gut tun und die oft in der Trauer empfundene Starre und Hilflosigkeit ein wenig aufweichen. Aus diesen Erfahrungen heraus ist die Idee für den Selbstbau-Sarg entstanden. Gerade für Männer, die in ihrer Trauer oft „aktiver“ sind als Frauen und denen das Tun manchmal näher ist als das Reden, kann das Sargbauen eine gute Möglichkeit bieten, Ihrer Trauer Ausdruck zu geben.

 

Alle notwenigen Bauteile sind in unserem Sargbau-Set enthalten: die in den erforderlichen Maßen zugeschnittenen Bretter, ein Deckel, Leisten, Schrauben und Füße.

 

Wie ein solches Set zusammengebaut wird, präsentieren wir am Samstag um 14:00 Uhr an unserem Stand! Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen! Am Sonntag um 14:00 zeigen wir dann, wie der Sarg individuell gestaltet werden kann. Auch hierzu sind die Besucher eingeladen und gemeinsam darf der Sarg bemalt, beschriftet und dekoriert werden.

 

An unserem Stand erwarten die Besucher außerdem Infos zu unserem Unternehmen, freudige Mitarbeiter, die gerne wenig plaudern und der Ritualbaum! Was es damit auf sich hat?

Finden Sie es heraus: Abschied Bestattungen, Stand 11 im Ausstellerzelt auf der Gewerbeschau 2017 in Weitzmühlen.

 

Erinnerungsfeier 2017

Am Sonntag den 26. März feierten wir unsere alljährliche Erinnerungsfeier. Alle Angehörige der Verstorbenen der letzen 1 1/2 Jahre waren herzlich eingeladen, an einer kleinen Gedenkfeier teilzunehmen, bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen und von Ihren Lieben zu erzählen. Wir waren berührt von vielen Geschichten und Erzählungen, es wurde gesungen, geweint und gelacht, Anteil genommen und gemeinsam geschwiegen. Ein wunderschöner Nachmittag, den wir in der warmen Sonne ausklingen lassen konnten. Wir sagen Danke an alle, die da waren!

Ein neuer Malraum für die KITA in Oyten - Abschied Bestattungen stiftete das erste Malpapier für das tolle neue Projekt

Veranstaltungen 2017

Unser neuer Veranstaltungsflyer für das erste Halbjahr 2017 ist da!

Von Januar bis Juni bieten wir ein abwechslungsreiches und spannendes Programm

mit Vorträgen, Workshops und Informationsveranstaltungen.

Wir freuen uns auf interessante Abende!

Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2017
Veranstaltungen 1. Halbjahr 2017.pdf
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Ein Bericht über Silke Ahrens' offene Trauergruppe in Kirchlinteln

In den Verdener Nachrichten erschien ein Artikel über Silke Ahrens' Arbeit als Trauerbegleiterin und ihre Trauergruppe in Kirchlinteln.

"Bestatter von vorne" - eine sehenswerte und amüsante Ausstellung bei Abschied Bestattungen

Am Freitag den 02. Dezember feierten wir eine vergnügliche Eröffnung der Ausstellung "Bestatter von vorne". Hobbyfotografin Gudrun Schütte teilte mit uns amüsant-skurrile und interessante Berichte zu ihren Fotos und bescherte uns gemeinsam mit Silke Ahrens einen Abend mit viel Lachen, Austausch und Geschichten. Die Ausstellung wird bis März 2017 Dienstags - Donnerstags zwischen 10.00 und 12.00 Uhr in unseren Räumen zugänglich sein.

"Der Totenfotograf" - ein Film über die besondere Arbeit von Martin Kreuels

Martin Kreuels macht Bilder für die Hinterbliebenen von Verstorbenen. Damit bewahrt er eine alte Tradition. Nach dem Tod seiner Frau begann er mit seiner ungewöhnlichen Arbeit.

Ein berührender Film über eine besondere Berufung. Zu sehen ist außerdem die Zusammenarbeit von Martin Kreuels mit Silke Ahrens und Abschied Bestattungen. Ein sehenswerter Beitrag, der in der ARD und NDR Mediathek anzusehen ist.

Foto: Martin Kreuels
Foto: Martin Kreuels

 

 

Informationen und Hilfestellungen für frühverwaiste Eltern

Marisa Paramonow, Trauerbegleiterin und Mitarbeiterin von Abschied Bestattungen, möchte Sternenkind-Eltern unterstützen und eine erste Orientierung für früh verwaiste Eltern bieten. Zusammen mit Iris Sternberg, freiberufliche Hebamme und Trauerbegleiterin aus Bremen,

entstand eine Broschüre, die als erster Leitfaden dienen kann. Darin finden sich Informationen

und Hilfestellungen zu organisatorischen Abläufen wie Krankenhaus-Aufenthalt, Bestattung, Hebammenbetreuung und Nachsorge als auch Ideen um einen liebevollen Abschied zu gestalten.

Da den Eltern wenig gemeinsame Zeit mit ihrem Kind bleibt, soll die Broschüre Mut machen Erinnerungen zu sammeln und die Zeit des Abschiednehmens aktiv mitzugestalten. Weiterhin

finden sich im Heft regionale Anlaufstellen für Bremen, Verden und Umgebung, Selbsthilfe-

gruppen, Internet- und Buchtipps und weitere Informationen zum Thema Sternenkinder.

Die Broschüre kann jederzeit kostenlos angefordert werden. Sie finden auf dieser Seite

unter "Dienstleistungen" den Punkt "Informationen anfordern".

 

Veranstaltung mit den Sterneneltern Achim

Am 09. November waren die Sternenmütter Kerstin Flato und Stefanie Gebers zu Gast bei Abschied Bestattungen. Ein berührender und informativer Abend mit den beiden Begründerinnen der Sterneneltern Achim.

Stefanie Gebers, Kerstin Flato, Marisa Paramonow und Silke Ahrens
Stefanie Gebers, Kerstin Flato, Marisa Paramonow und Silke Ahrens
Silke Ahrens
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