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Trauer braucht Ausdruck und Gemeinschaft

 

Durch das "Tun" etwas in Bewegung bringen

Das Angebot von Abschied Bestattungen, sich seinen Sarg selber zu bauen, hat der Schüler Lukas für sich im Rahmen seiner Abschlussarbeit umgesetzt und schreibt darüber so:

 

Hallo,

mein Name ist Lukas und ich gehe in die 12. Klasse der Freien Waldorfschule Benefeld. Dort ist es üblich, dass die Abschlussklassen eine Facharbeit ausarbeiten. Da wir die Themen unserer Arbeit selber aussuchen dürfen, entschied ich mich für das Thema „Selbstbausarg“. Mein Hauptthema war der Baubericht meines selbstgebauten Sarges, ich recherchierte jedoch auch über die verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten, die in erster Linie in Deutschland möglich sind.

 

Auf die Idee – einen Sarg selber zu bauen – brachte mich ein Zeitungsartikel über die Bestatterin Silke Ahrens aus Holtum Geest, die zu einem Seminar einlud, bei dem die Teilnehmer selber einen Sarg bauen konnten. Ich war sehr erstaunt darüber, dass dies in Deutschland so möglich ist und wollte mich daher näher mit dem Thema „Selbstbausarg“ beschäftigen. Frau Ahrens war so freundlich, sich von mir bezüglich vieler Fragen rund um das Thema Tod interviewen zu lassen und gab mir ein paar Tipps und Informationen zur Sargausstattung.

 

Ich finde, mein Sarg ist sehr schön geworden und solange ich ihn für seine eigentliche Funktion nicht benötige, nutze ich ihn als Schuhregal in meinem Zimmer.

 

Durch meine Facharbeit ist mir vieles über den Tod klarer geworden und ich habe einiges dazu gelernt, z.B., dass ich mit meinen Eltern über ihre Vorstellung bezüglich ihrer Beisetzung sprechen möchte. Denn damit entlastet man nicht nur die Hinterbliebenen, sondern hat noch Einfluss zu entscheiden, wie man beigesetzt werden möchte oder wie die Trauerfeier ausgerichtet werden soll. Während meiner Recherchen und vor allem durch das Interview habe ich gemerkt, dass wir Menschen uns zu wenig mit dem Thema „Tod“ beschäftigen. Sterben, Tod und Beerdigung sind große Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Dies sollte allerdings nicht so sein! Denn:

 

Der Tod gehört zum Leben dazu und ist ein ständiger Begleiter in unserem Alltag. Und obwohl nichts sicher ist im Leben, steht dennoch fest:

 

Wir alle werden einmal sterben!

 

 

Silke Ahrens
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