Wir denken an dich,
auch wenn du woanders lebst.
Wir erinnern uns an das,
was gewesen ist.
Denn etwas von dir bleibt ganz tief in uns.
Egal was geschieht,
es ist da,
und wird niemals vergehen!
Etwas das nur uns gehört…LIEBE.
Der Tod ist ein Teil des Lebens.
Seit jeher haben Menschen Rituale entwickelt, die helfen mit dem Tod und dem Sterben zu leben. Noch im letzten Jahrhundert gehörte für Menschen, die damit aufwuchsen, der Tod selbstverständlich zum Leben dazu, und der Umgang mit ihm war in klaren Abläufen strukturiert.
Heute befindet sich die Bestattungs- und Trauerkultur in einem Veränderungsprozess. Der Tod ist nicht mehr selbstverständlicher Teil des Lebens. Auch eine Abschiedskultur, wie sie lange Zeit selbstverständlich war, gibt es nicht mehr.
Ich sehe im Tod einen Übergang, der Zeit und Aufmerksamkeit braucht.
Neben Hausaufbahrung, Totenwache und Aussegnung unterstütze ich auch die Überführung zurück an den Lebensort, nach Hause, falls die oder der Verstorbene in einem Krankenhaus oder Heim gestorben ist und dies gewünscht wird.
Beim Umgang mit einer/einem Verstorbenen in den ersten Tagen nach dem Tod gehe ich davon aus, dass er oder sie noch präsent ist und die Umgebung Einfluss auf den Abschied hat. Aus diesem Grund ist es mein Ziel, die Zeit zu entschleunigen, um gemeinsam Abschied zu nehmen.